Daktari-Coachwork-Training

Therapiegestütztes Life-Coaching für Jugendliche und Erwachsene in Entwicklungs- und Lebenskrisen

News von unseren Teilnehmern

Hier erfahren Sie aus kurzen Berichten unserer Teilnehmer und Teamer allerhand Interressantes, was sich auf und um Daktari ereignet.




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Daktari proudly presents "Monsters und Hippies" (Krimi)

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07.03.2018, 19:26

Hollywood Feeling bei DAKTARI

Als ich im letzten Jahr mal wieder zu meiner Monatsabschlussarbeit nach DAKTARI gekommen bin wurde ich begrüsst mit „PSCHHHHHH, leise sein es wird gedreht!“ Was dreht sich auf DAKTARI? Ein Thriller…………………....   mehr







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Neue Mitarbeiterin bei Daktari


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20.02.2018

Neuer Arbeitsplatz "Daktari"

Enges Zusammenarbeiten und –leben fernab der Zivilisation, heilende Natur und Tiere, flexible therapeutische Arbeit, …
Diese Schlagworte kamen mir als erstes in den Sinn, wenn ich an den bevorstehenden Antritt meiner neuen Arbeitsstelle als Sozialpädagogin und Psychologin auf „Daktari“ dachte.
In der Vergangenheit arbeitete ich bereits für einige Zeit in Kenia und nachdem ich, zurück in Deutschland, ein Jahr lang in einer berufsvorbereitenden Maßnahme für Jugendliche tätig war, entschloss ich mich, zurück nach Afrika zu gehen.
Am Konzept des Coachwork-Programm „Daktari“ überzeugte mich unter anderem, dass den Jugendlichen eine Chance geboten wird, ihr gewohntes soziales Umfeld in Europa verlassen, um für ein Jahr in der reizarmen Umgebung in Namibia zu leben. Dies bietet die Möglichkeit, gewohnte Muster aufzubrechen, ins Nachdenken zu kommen und sich selbst auf eine neue Art kennenzulernen. Darüber hinaus reizte mich das gemeinschaftliche Arbeiten und Wohnen von (den hier sog.) „Teamern“ und Jugendlichen inmitten der gewissen Abgeschiedenheit, da dies einen besonderen Vertrauensaufbau und Authentizität ermöglicht.
Vorab kamen einige Fragen auf:

Wie funktioniert das parallele Zusammenarbeiten und –leben auf der abgelegenen Farm?
Wie gestaltet sich die therapeutische Arbeit?
Welche Rolle spielen Natur und Tiere auf der Farm?
Welche Freizeit- und Rückzugsmöglichkeiten gibt es?

An meinem ersten Arbeitstag, der hier stets um 7 Uhr mit einer Teamsitzung beginnt, erhielt ich gleich meine „erste Lektion“: Der Strom läuft hier von 08-12 Uhr sowie von 16-22 Uhr.
Die folgenden beiden Wochen lernte ich die individuellen, klar strukturierten Tagespläne der Jugendlichen kennen, wozu z.B. therapeutische Einzelgespräche und Gruppensport zählen. Beim Sport können sich die Jugendlichen körperlich auslasten und lernen, aufeinander zu achten. Außerdem sind Schulunterricht über die „Flex-Fernschule“ (Haupt- und Realschulabschluss möglich) und Farmtechnik fester Bestandteil des Programms. Letzteres beinhaltet u.a. handwerkliche Projekte, welche die Teilnehmer selbstständig planen und umsetzen. In diesem Kontext baute ein Jugendlicher in meiner Anfangszeit einen Agilityplatz für die Pferde, während ein anderer ein Auto reparierte. Die Projekte dienen zum einen dazu, Verantwortung zu übernehmen und später zu erkennen, dass eigenständig etwas er- und geschafft worden ist. Parallel können sich die Teilnehmer im handwerklichen Bereich erproben, wodurch sie ihre Interessen erkunden und sich ggf. beruflich orientieren können.
Gleich zu Beginn meiner Zeit auf „Daktari“ erfuhr ich weiterhin, dass erlebnispädagogische Elemente fester Bestandteil des Coachwork-Trainings sind, so wanderten wir als Gruppe ohne Taschenlampe bei Vollmond durch den Busch, um uns besonders auf die Wahrnehmung der Umgebung zu konzentrieren und als Gruppe zusammen zu bleiben. Außerdem fand ein Camping-Wochenende inmitten der wilden Natur statt, bei welchem eigenständig Feuerholz für die Kochstelle gesammelt, Tierspuren gelesen und Gemeinschaftsspiele unternommen wurden. Dies dient dazu, sich selbst, seine Fähigkeiten und Interessen sowie die Natur und die Gruppe besser kennenzulernen, wodurch u.a. das Gruppen- und Selbstwertgefühl gestärkt werden kann.
Wie ich schnell feststellte, ist nach Arbeitsschluss und am Wochenende auf „Daktari“ sowohl Rückzug, als auch geselliges Zusammensein möglich. Während einige der Jugendlichen und „Teamer“ joggen oder spazieren gehen, reiten die anderen aus, füttern die Geparden, spielen Volleyball oder Gesellschaftsspiele oder unternehmen eine Farmrundfahrt zur Tierbeobachtung. Medien, wie TV, Telefon und Internet, sind nur begrenzt zugänglich und zwei Mal wöchentlich wird ein Filmabend angeboten. Der Bereitschaftsdienst habende Mitarbeiter steht auch nach offiziellem Arbeitsschluss als ständiger Ansprechpartner bereit.
Inzwischen bin ich drei Monate hier und konnte mir alle anfänglichen Fragen beantworten.
An die eingeschränkte Elektrizität gewöhnte ich mich rasch; so frage mich nun eher, wie ich wohl ohne das Abschalten um 22 Uhr zur Ruhe finden könnte...
Ich stellte fest, dass auch den Jugendlichen diese klaren Strukturen (Tagesprogramm, begrenzter Zugang zu Medien und Elektrizität) gut tun und darin unterstützen, Abstand von ihrem Leben in Europa zu nehmen und ein Umdenken zu beginnen. Wesentlich trägt ebenso der Kontakt zu Natur und Tieren bei, welcher alltäglich sowie auf Ausflügen auf „Daktari“ geboten wird.
Gleichzeitig lernte ich auf „Daktari“ auch, dass Teilnehmer und „Teamer“ sich flexibel halten, sich auf einer Augenhöhe begegnen, um so gemeinsam die individuell bestmögliche Lösung zu finden.
Wie eingangs vermutet, schafft das intensive Beisammensein von „Teamern“ und Jugendlichen zum einen eine besondere Basis für den Vertrauensaufbau, zum anderen erzeugt es Authentizität, da persönliche Muster oder Probleme früher oder später zum Vorschein treten.
Insbesondere am Abendbrottisch, an dem alle „Daktaris“ gemeinsam sitzen, kommt ein fast familiäres Gefühl auf. Spätestens wenn dabei ein paar der 12 Hunde unter dem Tisch auf der Suche nach Krümeln sind, begreift man, dass Menschen- und Tierleben auf der Farm untrennbar zusammen gehören.
Im Tagesprogramm habe ich eigene Aufgaben übernommen und bin für die Schule, eine Jogging- und Theatergruppe sowie für die Organisation von Gruppenspielen und einem kreativen Angebot verantwortlich, außerdem stehen immer wieder pädagogische Gespräche an. Neben diesen Aufgaben bin ich darüber hinaus für die generelle Betreuung der Jugendlichen und einmal wöchentlich für den Bereitschaftsdienst zuständig.
Von meiner täglichen Arbeit habe ich den Eindruck, dass das Konzept, welches mich u.a. überzeugte, nach „Daktari“ zu gehen, funktioniert und ich freue mich, Teil des Projekts zu sein.

Adele Ivanovs



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